Posts mit dem Label Heimatfront 2014 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Heimatfront 2014 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 21. Februar 2015

Epilog: Mit der Rückkehr ist der Einsatz nicht zu Ende - Afghanistan Einsatz

"Kriegsveteran ist ein Wort, dass die meisten Deutschen nicht mit der Gegenwart verbinden. Dabei gibt es Zehntausende davon, und viele sind jung: Bundeswehrsoldaten, die in den letzten Jahrzehnten an Auslandseinsätzen in Kriegs- und Krisenregionen teilnahmen."
Quelle: spiegel.de

Nach dem Einsatz beginnt für uns die Verarbeitung.
Wie lange sowas dauert, kann man schwer sagen.
Wir sprechen viel über unsere Erlebnisse, schauen Fotos und Videos an.

Eine weitere Form der Verarbeitung ist für uns diese Collage:

Teil 17: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz

Diese Woche war es endlich soweit und ich durfte meinen Lieblingssoldaten vom Flughafen abholen.
167 Tage Afghanistan Einsatz
167 Tage Gefühlschaos zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit.

WIEDERSEHEN
Die Nacht zuvor habe ich vor Aufregung fast nicht schlafen können.
Am Morgen hatte ich dann Kopfschmerzen, Übelkeit, Bauchweh und musste immer wieder weinen.
Kurz vor dem Flughafen bekam ich dann eine Nachricht
"Ich bin gelandet."
Am Flughafen angekommen, kamen mir traubenweise Soldaten entgegen.
Ich suchte nach Meinem - alle trugen Uniform.
Ich scannte jeden einzelnen, lief weiter nach vorn.
Mein Herz konnte ich kaum beruhigen.
Und dann plötzlich sah ich meinen Liebsten, er sah mich und ehe ich mich versah umarmte ich zum ersten Mal wieder meinen Schatz.
Dieses Gefühl war unbeschreiblich.
Wir schauten uns in die Augen und küssten uns, dann umarmten wir uns wieder...

ANKUNFT ZU HAUSE
Zu Hause angekommen war alles so unwirklich.
Plötzlich ist er wieder da.
Er berührt meine Hand, meine Lippen, mein Herz, streicht durch meine Haare und ich bin völlig steif.
Ich habe mich nicht getraut zu bewegen aus Angst gleich aufzuwachen und es war wieder einer dieser Träume.
Langsam bin ich aufgetaut und konnte den Kloß im Hals lösen.
Für ihn ist jetzt alles ungewohnt, z.B., dass er jetzt seine Waffe nicht mehr trägt, Kleidung, wo er sonst immer Uniform trug, Essen, die Umgebung, ein gemütliches Bett, endlich wieder baden statt duschen...
Verwandte und Freunde wollen ihn begrüßen, aber er möchte erstmal ankommen und niemanden sehen.

Mittlerweile haben wir schon einen kleinen Spaziergang gemacht.
Ansonsten haben wir Urlaub und verbringen die Tage vor dem Kamin, mit Teelichtern und auf der Couch.
Wir haben uns so viel zu erzählen...

ENDE
Meine Reihe zum Thema Afghanistan Einsatz wird nun hier enden.
Mir hat es geholfen tagebuchähnlich darüber zu schreiben und vielleicht habe ich dem ein oder anderen Leser einen interessanten Einblick geben können.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Teil 16: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz


Der Einsatz neigt sich langsam dem Ende zu und bald kommt mein Soldat wieder nach Hause.
So langsam werde ich mich seelisch, körperlich und häuslich auf seine Rückkehr vorbereiten.

Teil 15: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz

"In der Seele, in ihrer Mitte, steht ein Vogel auf einem Bein. Der Seelenvogel. Und er fühlt alles, was wir fühlen."
Der Seelenvogel
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-55070-5

Teil 14: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz


NICHT NUR DEN ALLTAG ALLEIN ZU BEWÄLTIGEN, SONDERN AUCH AN BESONDEREN EREIGNISSEN "ALLEIN" ZU SEIN, VERLANGT ANGEHÖRIGEN VIELES AB.

Dieser Einsatz fällt unglücklicherweise wieder auf die zweite Jahreshälfte.
An seinem und meinem Geburtstag können wir nicht zusammen sein, unseren Jahrestag verbringen wir getrennt, Weihnachten und Silvester ebenfalls...

"Feier doch bei Freunden und Familie."
Ein gutgemeinter Ratschlag, einfacher gesagt als getan!
Egal, wie gut ich mich an manchen Tagen fühle, knallen mich diese Festlichkeiten jedes Mal mit voller Wucht auf den Boden der Tatsachen.
Ich fühle mich niedergeschlagen und depressiv.
Deshalb schotte ich mich bewusst ab und verbringe diese Tage lieber allein mit mir.
Diesen Druck und das schlechte Gewissen, jemandem mit Weinen die Stimmung zu versauen, kann ich kaum aushalten.
Der Gedanke, dass mich jemand nach meinem Liebsten fragen könnte, ist unerträglich.
Ich bin kein Kind, dass sich mit einem bunten Lolli trösten lässt und dabei die Schürfwunde am Knie vergisst.

Diese besonderen Ereignisse allein zu verbringen macht mich nicht einsam.
Oft kommen dann Reaktionen wie "ach überlegs dir nochmal" oder "das ist aber traurig".
Es gibt Momente im Leben da ist man gerne allein, nur mit sich selbst und seinen Gedanken.
Diese Tage helfen mir meine Seele aufzuräumen, wo ich sonst durch die Arbeit wenig Zeit finde und wenn an solchen Tagen mal 'ne Träne fließt, brauche ich mich dafür nicht zu hassen.

Teil 13: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz

Teil 12: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz

"Wie fühlt sich das an, wenn man sich nach einer langen Zeit wiedersieht?"
Fremd und vertraut.
Wie der erste Kuss, den man im Leben nicht mehr vergisst.

Teil 11: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz


ÜBER SEHNSÜCHTE, FLIRTEN UND FREMDGEHEN

Sobald das Thema Einsatz auf den Tisch kommt, fragen mich Männer sowie Frauen neugierig,
wie das mit der Treue im Einsatz so ist...
Natürlich hat jeder von uns Gedanken und Sehnsüchte, die ganz klar auf der Strecke bleiben.
Und wenn man noch so viele Nachrichten einander schreibt, bleiben es am Schluss nur geschriebene Worte.
Das zu akzeptieren war das Schwerste für mich!

---oooOOOooo---

Der Abschied am Tag der Abreise, fiel mir enorm schwer.
Es war ein Abschied mit Wiedersehen und trotzdem fühlte es sich an wie fieses Schluss machen!
Immerhin sind 6 Monate eine lange Zeit und man weiß nie was alles passieren kann - das wissen sogar Optimisten.

Mein Alltag war am Anfang von Ängsten geprägt:
- Angst allein den Tag nicht zu überstehen
- Angst allein nicht zurecht zu kommen
- Angst, dass er sich nicht melden würde
- Angst, dass ihm was zustoßen könnte und was dann alles auf mich zukommen würde
- Angst zu- oder abzunehmen, ihm irgendwie nicht mehr zugefallen
- Angst Anrufe von ihm zu verpassen
- Angst, dass er längst eine andere hat, während ich wartend am Telefon sitze
- Angst an unpassenden Orten Heulattacken zu bekommen, was mir peinlich wäre
und so weiter...

Irgendwann habe ich mich im Alltag dann zurecht gefunden und plötzlich weitete sich mein Blickfeld:
Ich sitze mit einer Freundin in einem Cafe, ein Mann schaut zu mir rüber und lächelt mich an.
Ich komme gerade aus dem Friseursalon und ein Mann klingelt an seiner Fahrradklingel. Als ich zu ihm rüber schaue zwinkert er mir zu.
Ein netter Mann winkt mich in eine Parklücke und fragt mich, ob wir uns kennen lernen können...
Männer flirten mich an und ich merke das es mir durchaus schmeichelt (also nur bei hübschen ).
Komplimente anzunehmen ist nichts schlimmes!

---oooOOOooo---

"Denkst du nicht daran einfach mal fremd zu gehen?"
Diese Frage bekomme ich relativ oft gestellt, was ich wiederrum sehr erschreckend finde.
Nun, ich bin keine Nonne und sicher kommt das in Beziehungen vor, aber für mich ist fremdgehen besonders während eines Einsatzes ein absolutes Nogo, der Abturner schlechthin.
Diese Schuld könnte ich für eine Nacht Spaß nicht (er-)tragen und den Vertrauensbruch mit nichts auf der Welt wieder gutmachen.
Die Antwort auf die Frage lautet: NEIN

Teil 10: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz

HALBZEIT,
GEDANKEN UND GEFÜHLE...

Die Hälfte der Zeit, könnte man sagen, ist geschafft, wobei Rückreisetermine immer ungenau sind und sich ständig nach vorne und hinten verschieben.
Die Gründe dafür sind vielfältig.
Zum einen ist da der Sicherheitsaspekt, zum anderen kann das Wetter ein Grund sein, warum der Flieger nicht startet...

Nun neigt sich der zweite Afghanistaneinsatz dem Ende zu und ich stelle mir plötzlich die Frage wie viele wohl noch kommen werden.
Zwischen den beiden Einsätzen lagen schlappe 1,5 Jahre!
Ich frage mich, wohin es noch gehen wird, außer Afghanistan.
Ich frage mich, ob es das alles wert war...
Wie das unser Leben noch verändern wird.
Die Verarbeitung setzt ja meist später ein.

Das Gefühlschaos hat nicht aufgehört und es strengt mich langsam an.
Einerseits freue ich mich wahnsinnig über die Rückkehr, so dass mir vor Freude schon ganz übel wird.
Andererseits ist da auch die Angst, dass sich was zwischen uns verändert hat.
Jeder lebte eine Zeit für sich und jeder macht Veränderungen durch...

Teil 9: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz

RADIO ANDERNACH...

... heißt der Radiosender, den sich Soldaten im Einsatz anhören können.
Über diesen Sender haben Angehörige die Möglichkeit einen Radiogruß + Musikwunsch an ihre Liebsten zu senden.

Ich habe mir für meinen Soldaten für den 11.10.14 das Lied
I got you von Duke Dumont
gewünscht.

Wer mehr über den Radiosender erfahren möchte:
www.radio-andernach.bundeswehr.de

Teil 8: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz

Fantasie von übermorgen
"Und als der nächste Krieg begann
da sagten die Frauen: Nein
und schlossen Bruder, Sohn und Mann
fest in der Wohnung ein. (...) Erich Kästner

Als Angehörige eines Soldaten, werde ich hin und wieder gefragt wie ich zum Thema Auslandseinsätze stehe.
Schwierige Frage! Schwierige Antwort!

Grundsätzlich wünschte ich mir, dass es weder Waffen noch Kriege geben würde.
Folglich würde dann ja auch niemand zu schaden kommen, oder?
Natürlich ist das eine Wunschvorstellung und die Realität sieht ganz anders aus.

Als Mensch bin ich froh und dankbar, dass es Soldaten gibt.
Sie helfen, verteidigen, sorgen für Sicherheit und riskieren dafür sogar ihr Leben.
Das alles für einen geringen Lohn!

Der Afghanistan Einsatz wirft bei mir zugegebenermaßen Fragen auf.
Nach Sinn und Unsinn...

Als liebende Frau leide ich unter eben diesen Einsätzen.
Die Zeit die ich durchmachen muss gleicht einer fiesen Achterbahnfahrt...
Von der ich mich noch Jahre danach erhole.
Ich weiß noch, dass ich nach dem letzten Einsatz immer "Einen zweiten Einsatz mache ich nicht mit! " gesagt habe, um Druck aus zu üben, um mich selbst davor zu beschützen, aber jetzt beim Zweiten merke ich, wie naiv diese Drohung war!
Es ist wie es ist und wenn man liebt hat man keine andere Wahl...

Teil 7: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz

Teil 6: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz


Die lange Trennungszeit bei einem Auslandseinsatz, bringt viele neue Erfahrungen und Veränderungen mit sich.
Schnell kommt man da an seine persönlichen Grenzen!
Der Alltag, die Arbeit, der Papierkram und der Haushalt - alles bleibt an einer Person hängen.

Deshalb bietet die Bundeswehr eine spezielle Form der Fürsorge und Betreuung an.
Bei organisierten Treffen kann man sich austauschen und erhält Antworten zu Fragen bezüglich des Einsatzes.

Für mich bedeutet diese Form der Betreuung, dass ich mit Rat und Tat unterstützt werde und weiß das ich nicht allein bin!
Das schenkt Kraft, um weiter zu machen...

Teil 5: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz


Leider mache ich öfter mal Erfahrungen mit Sprüchen wie:

- "Wieder ein Auslandseinsatz? Das müsstest du doch inzwischen gewohnt sein, oder?"
- "Sei doch froh, nach einem Einsatz bringt dein Mann fett Kohle mit nach Hause."
- "Seh den Einsatz positiv, dann hast du auch mal Ruhe vor deinem Mann."
- "Herzschmerz? Wieso? Das Leben hast du dir doch so ausgesucht?"
- "Hat dein Mann schon mal Leute umgebracht?"
- "Wieso sparen? Ihr könnt euch doch alles leisten, dein Mann ist schließlich Soldat."
- "Was dein Mann ist Soldat? Dann ist er ja ein Mörder!"
- "Dein Mann ist bei der Bundeswehr? Das hält eh nicht lange."
- "Wird dein Mann geregelt bezahlt oder nach Trefferquote?"
- "Soldaten gehen doch eh alle fremd. Nee, das wäre nix für mich."
- "Soldat? Hoffentlich schlägt er dich nicht."
- "6 Monate Afghanistan-Einsatz? Als ob der da nicht fremdgehen würde, kannste mir nicht erzählen..."
- "Wieso traurig? Du wusstest doch auf was du dich einlässt."
- "Du steigerst du nur rein."
- "Was bedeutet eigentlich die gelbe AIDS Schleife?"

Woran liegt es, dass Menschen diese Äußerungen scheinbar ohne Herz und Verstand tätigen?

Teil 4: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz


DER ABSCHIED WAR SCHWER, DER MANN IST WEG UND ES PASSIERT SOOO VIELES IN DER ZWISCHENZEIT...

Soldaten die im Einsatzland sind, haben die Möglichkeit Briefe in die Heimat zu schreiben und selbst Briefe zu erhalten.
Diese Post nennt man speziell "Feldpost".

Es gibt viele Möglichkeiten in Verbindung zu bleiben (Handy, E-Mail etc.), doch trotz Fortschritt ist der gute, alte Brief ein wertvolles Mittel, um in Verbindung zu bleiben.

Ein liebevoll gestalteter Brief ist unbezahlbar und noch lange nach dem Einsatz eine wundervolle Erinnerung an Liebe, Halt und Heimat.

Teil 3: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz


Erste Hilfe
Obwohl ich mich auf den Abschied vorbereitet habe und ich dienstlich bedingte Trennungen "gewohnt" bin, stellt der Auslandseinsatz eine besondere Herausforderung für mich dar.

Was also tun, wenn man vermisst und plötzlich alles still um einen ist?
Meine Strategien/Tipps:

Sein Parfüm versprühen
Nachts sein Shirt tragen
Keine Liebesfilme schauen
Sich von einem lieben Menschen trösten lassen/darüber reden
------------------------------------------------------------------------------------------------------
Emotionaler Zyklus während des Einsatzes
Kathleen Vestal Logan hat aufgrund einiger Forschungen einen Zyklus aufgestellt.
Dieser ist in mehreren Phasen aufgeteilt und beschreibt welche Höhen und Tiefen man als Frau/Freundin/Familie zu Hause durchlebt:

(Emotional Cycle of Deployment)

Vor dem Einsatz

Erwartung der Trennung
Verwirrung und Rückzug

Während des Einsatzes

3. extreme Gefühlsschwankungen
4. Anpassung und Stabilisierung
5. Erwartung der Rückkehr

Nach dem Einsatz


6. Wiederaufnahme & Neugestaltung der Beziehung
7. Wiedereingliederung und Stabilisierung

Quelle: Auslandseinsatz Mein Dein Unser Einsatz; Zentrum Innere Führung; Stand: April 2011; Ratgeber; Seite 17

Die Blogüberschrift "Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit" lehnt an die dritte Phase dieses Modells (extreme Gefühlsschwankungen) an.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Teil 2: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz

Teil 1: Hin- und hergerissen zwischen Angst, Zweifeln und wilder Entschlossenheit - Afghanistan Einsatz

Nach 1,5 Jahren steht uns nun der zweite Afghanistan Einsatz ins Haus.
Der letzte Einsatz dauerte 6,5 Monate.
Wie lange dieser Einsatz nun dauern wird, weiß ich nicht und wenn ich es wüsste, dürfte ich es nicht sagen!
Es gibt viele sensible Daten und Informationen rund um den Einsatz, die ich hier allerdings nicht veröffentlichen werde.

Trotzdem würde ich euch gerne in meinem Blog über diese besondere Zeit aus meiner Sicht, d.h. aus Sicht einer Angehörigen, berichten.

Kuschelurlaub - schon mal gehört?
So nennt man den Urlaub eines Soldaten vor einem Einsatz.
In dieser Zeit regelt man alles was wichtig sein könnte, bevor man für lange Zeit weg ist und man genießt vorallem die Zeit mit der Familie.